Bieterunde
Die Bieterunde am Ende eines jeden Kalenderjahres stellt zugleich den Start in die kommende Saison dar.
Zu Beginn der Bieterrunde stellt der Vorstand die Finanzplanung vor und teilt mit wie hoch der daraus resultierende Richtwert ist. Die Ernteteilerin bzw. der Ernteteiler gibt dann ein Gebot für ihren/seinen jährlichen bzw. monatlichen Erntebeitrag unter solidarischen Gesichtspunkten* und in Anlehnung des mitgeteilten Richtwertes schriftlich ab. Nur der Vorstand erhält Kenntnis über die Höhe der Gebote.
Sollte in der ersten Bieterunde der erforderliche Gesamtbetrag nicht zusammen kommen, findet eine zweite Bieterunde statt, bei der alle Ernteteiler/innen das zuvor abgebene Gebot nochmal überdenken und ändern können.
Alle, die nicht an der Bieterunde teilnehmen oder erst im Laufe des Jahres als Ernteteilende dazukommen, bezahlen bis zur nächsten Bieterunde mindestens den Richtwert.
* solidarische Gesichtspunkte heißt für uns:
Die Gemeinschaft teilt sich die Kosten, das Risiko und die Ernte und ein jeder bringt sich nach seinen individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten für die Gemeinschaft ein.
In Bezug auf den Erntebeitrag bedeutet dies konkret: es wird kein fester Preis bezahlt, sondern Mitglieder, denen es finanziell möglich ist, zahlen Beiträge oberhalb des Richtwertes, um finanziell Schwächeren Beiträge unterhalb des Richtwertes zu ermöglichen.

